Wussten Sie, dass sogar das Wasser, mit dem gebraut wird, einen großen Einfluss auf die Bierqualität hat? Es nimmt nämlich 90 % des Volumens ein.
Deshalb holt die Brauerei das Wasser für den Trappist von Westmalle aus der Diestianschicht, die sich 60 Meter tief unter der Abtei befindet. Das Wasser, das diese Tiefe erreicht hat, wurde auf natürliche Weise durch den Kempener Sandboden gereinigt.
Das Westmalle-Wasser ist reich an Mineralstoffen, die in großem Maße die Qualität des Trappistenbiers bestimmen. Das Wasser wird zuerst enteisent, um trübes Bier zu vermeiden. So bekommt man eine ausgezeichnete Basis für die Maische.
Die Brauerei will aber auch, dass das überflüssige Wasser genauso sauber in die Natur abgeleitet wird. Dazu nahm sie 1968 - also lange, bevor sie dazu verpflichtet war - eine eigene Wasserkläranlage in Betrieb.