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Life of prayer
Life in a community
Life of work

EINTRITT IN DIE GEMEINSCHAFT

Mönch auf dem Bauernhof

Um gemäß den vier Gelübden zu leben, beantworten die Mönche die Stimme Gottes, um die „Schule für den Dienst am Herrn“ zu betreten. Nach einer Probezeit von fünf Jahren, in der sich ihre Berufung bestätigen und vertiefen kann, können sich die zukünftigen Mönche durch ihre feierlichen Gelübde auf immer an die Gemeinschaft binden.

Diese Gelübde bieten den Mönchen aber keineswegs die Garantie, dass sie ab diesem Zeitpunkt nach eigenem Ermessen über das Glück verfügen können. Momente des Unglaubens, von Kampf und Ohnmacht, Verzweiflung, Unverständnis oder tiefster Einsamkeit, wobei man sich eingesperrt fühlt und sich tastend durch Nacht und Nebel fortbewegt, dem Licht herbeisehnt und auf den Morgen wartet, sind mit den Gelübden nicht ein für allemal aus dem Weg geräumt. In dieser äußersten Hilflosigkeit spüren die Mönche dennoch Gottes Nähe und erfahren sie durch die Dunkelheit und Verlassenheit hindurch den Ansatz zu Gottes Gnade, mit der Er alles in allen zustande bringt.

Die Fehler und das Versagen können die Mönche aber nicht davon abhalten, unablässig zu versuchen, sich auf den Weg zu machen, zu lernen, in und aus Gottes Anwesenheit zu leben und diese in tiefer Dankbarkeit zu spüren.